Die Energiesparschule

Was Schüler und Lehrer tun können


 
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Energie und Wasser sparen ist an deutschen Schulen hochaktuell. Die seit einigen Jahren an vielen Schulen eingeführte finanzielle Autonomie bringt deutliche Anreize, die Betriebskosten in den Bereichen Heizung, Beleuchtung und Wasserverbrauch zu verringern. Dies wird durch maßgeschneiderte Förderprogramme unterstützt. In den letzten Jahren beteiligten sich hunderte deutscher Schulen an Projekten, die darauf abzielen, durch investive Maßnahmen wie auch Verhaltensänderungen den Ressourcenverbrauch zu verringern und die eingesparten Mittel statt dessen für pädagogische Zwecke zu verwenden.

Unter dem Aspekt der Emissionsminderungen im Sinne der Agenda 21 sind Schulen als Einrichtungen mit zahlreichen Nutzern und verhältnismäßig hohem Energieverbrauch ein wichtiger Faktor in Energiesparprogrammen. Schulen sind aber auch und vor allem als Multiplikatoren von großer Bedeutung: Was Kinder und Jugendliche hier lernen und einüben, werden sie auch außerhalb der Schule und auch als Erwachsene noch tun.

Dieses Modul erläutert die Ausgangslage und die Forderungen der Agenda 21 und hilft bei der Abschätzung der möglichen Einsparpotentiale an Schulen. Es werden Empfehlungen und Beispiele gegeben, wie Energie und Wasser sparen in den Unterricht integriert werden kann und das Schulgebäude zum Lern- und Handlungsfeld wird. Messen, berechnen, recherchieren, planen, realisieren, präsentieren sind Bestandteile realitätsnahen, handelnden Lernens, das auch zu konkret spürbaren finanziellen Einsparungen führt.