Woher kommt unsere Energie?

Von der Primärenergie zur Energiedienstleistung


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Die ausreichende Versorgung der Weltbevölkerung mit Energie mit der Schonung der Umwelt in Einklang zu bringen, ist eines der dringenden Probleme unserer Zeit. Die derzeit dominierenden fossilen Energieträger Kohle, Erdöl und Erdgas reichen nur noch begrenzte Zeit und sind auch Verursacher des anthropogenen Treibhauseffektes. Die Enquete-Kommission "Schutz der Erdatmosphäre" des Deutschen Bundestages ist zu der Erkenntnis gelangt, dass durch den Treibhauseffekt der Nutzung fossiler Energieträger sogar noch früher Grenzen gesetzt werden als durch die Erschöpfung der Ressourcen.

Die Bereitstellung von Energiedienstleistungen steht am Ende einer Kette von verlustreichen und meist umweltschädigenden Umwandlungsprozessen von der Primärenergie zur Endenergie. Wenn die "Reichdauer" der fossilen Energievorräte verlängert und die umweltschädigenden Emissionen reduziert werden sollen, muss in allen Bereichen dieser Kette nach Möglichkeiten der Energieeinsparung gesucht werden, also vom Endverbraucher bis hin zum Energieversorgungsunternehmen. Mittel- und langfristig ist der Übergang zu dauerhaften, emissionsfreien Energieträgern zwingend erforderlich, so schwierig diese Aufgabe auch sein mag.

Im Unterricht sollen die beiden Hauptprobleme der Abhängigkeit von fossilen Energieträgern - die begrenzten Vorräte und die Umweltbelastung durch Emissionen - herausgearbeitet werden. Ein "Ressourcenbaukasten" ermöglicht die Erstellung einfacher, aber eindrucksvoller Scenarien von der zukünftigen Knappheit an Primärenergie. Die technischen Umwandlungsprozesse der Energieträger Kohle, Erdöl und Erdgas werden erklärt und die Verteilung der Energie auf die Verbraucher in Diagrammen dargestellt. Die Schülerinnen und Schüler sollen den Weg der Energie von der Quelle bis zum privaten Verbraucher auch durch konkrete Recherchen im Umfeld ihrer Schule / ihres Wohnortes nachvollziehen und Einsparmöglichkeiten aufspüren.